Lichtsignalanlagen Sanierung Seetalbahn
Objekt: Im Zusammenhang mit der Sanierung der Seetalbahn zwischen Lenzburg und Luzern werden die meisten der rund 360 unüberwachten Bahnübergänge aufgehoben. Ein Grossteil dieser Bahnübergänge sind Erschliessungen einzelner Liegenschaften und Feldwege. Die noch verbleibenden Bahnübergänge werden neu in Abhängigkeit des Fahrregimes der SBB mittels Bahnsicherungsanlagen oder Lichtsignalanlagen gesteuert.

Bereich Fahrt auf Sicht: Lichtsignalanlage nach Strassenverkehrsrecht.
Übrige Bereiche: Bahnsicherungsanlage nach Eisenbahnrecht (failsave)

Unsere Arbeiten: Bearbeitung der Lichtsignalanlagen im Bereich „Fahrt auf Sicht“.

Für die Lichtsignalanlagen wurden folgende Varianten in Erwägung gezogen:
  • Warnblinkanlagen mit gelben Warnblinkern (Nachteil: ungenügende Akzeptanz und Sichtbarkeit)
  • Lichtsignalanlagen mit Rotlicht (Nachteil: kein Platz für Abbiegespuren)
  • Schliessung des Bahnübergangs und rückwärtige Erschliessung (Nachteil: hohe Kosten)
Auf Grund der guten Akzeptanz der bereits bestehenden provisorischen Drehblinkanlagen erteilte das BAV die Bewilligung zur Realisierung von Drehblinkanlagen für die Lichtsignalanlagen.

Somit konnte eine einheitliche Signalisation für alle Bahnübergänge (Lichtsignal- und Bahnsicherungsanlagen), sowie eine preisgünstige, sichere und den Durchgangsverkehr auf der Seetalstrasse wenig störende Signalisation realisiert werden.

Bauherrschaft: Kanton Aargau, Baudepartement, Abteilung Tiefbau / Strassenbau